Doozer saniert leere Wohnungen

Reinhold Mulatz    12.2016 Artikel herunterladen

Das Berliner Start-up Doozer vermittelt Aufträge an Handwerker für die Sanierung von leerstehenden Wohnungen. Die Entwickler von Doozer versprechen, sich an den Bedürfnissen sowohl der Handwerksunternehmen und Dienstleister als auch der Immobilienwirtschaftler zu orientieren.

 

 

 

Doozer wurde entwickelt, um die professionelle Immobiliensanierung bei hohem Qualitätsstandard einfach und schnell durchführen zu können. Entsprechend richtet sich das Portal an Verwaltungsgesellschaften, die durch optimierte Prozesse Zeit- und Kostenvorteile nutzen möchten. Doozer vermittelt Aufträge für die Sanierung von leerstehenden Wohnungen. Über das Portal beauftragen große Unternehmen der Immobilienwirtschaft direkt und online Handwerksbetriebe und Dienstleister. Ein rechtssichererer, automatisierter Vergabeprozess soll dabei die klassische Angebotserstellung ersetzen. Hinter dem Berliner Start-up stehen Nicholas Neerpasch und Jan Dörlitz, die vorher in der Projektsteuerung mund im Baumanagement Erfahrungen gesammelt haben.

 

Höhere Auslastung

Doozer verspricht Handwerksbetrieben eine höhere Auslastung bei weniger Akquise. Dank des Portals sei das Angebot des Handwerksunternehmens immer präsent. Da administrative Arbeiten wie etwa das Auftragsmanagement effektiver ablaufen, könnten Handwerker zudem bei gleicher Arbeitszeit mehr Aufträge abarbeiten und so ihren Umsatz erhöhen. Durch eine flexible Preisgestaltung könnten Handwerksunternehmen die Einheitspreise einzeln oder durchgängig prozentual anpassen. Der Einsatz von Doozer ist mit keinerlei Verpflichtungen oder monatlichen Gebühren verbunden. Lediglich bei der Annahme eines Auftrags berechnet Doozer eine Provision im niedrigen Skontobereich. Für Auftraggeber ist die Nutzung der Plattform kostenfrei.